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Stand: Donnerstag, 20. Juni 2024 um 08:26 Uhr
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Neustadt/WN in Richtung Energiewende: Befragung zur Fernwärme in der Gramau

Die Stadt Neustadt/WN möchte den Weg in Richtung Energiewende weiter gehen – und Fernwärme nutzen. Fernwärmeanlagen auf- und auszubauen unterliegt bestimmten Kriterien. Für den Förderantrag auf eine Machbarkeitsstudie läuft aktuell eine Befragung der Bevölkerung in der Gramau. 
 
„Bereits 220 Fragebögen haben wir in der Bevölkerung in der Gramau verteilt", berichtet Energiereferent Karl Meier, „damit sollen Daten zur Vorbereitung des Förderantrages für eine detaillierte Machbarkeitsstudie gesammelt werden".  
 
 

Gut 80 Prozent der dort ansässigen Menschen seien dafür, Fernwärme in der Gramau zu nutzen, zeigt eine aktuelle Auswertung der bereits eingegangenen Fragebögen.
 
Mit der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die Transformation bestehender oder die Errichtung neuer Wärmenetze, die zu mindestens 75 Prozent erneuerbar und/oder durch unvermeidbare Abwärme gespeist werden, sowie Transformationspläne bzw. Machbarkeitsstudien, die den Pfad zur Treibhausgasneutralität beschreiben. Kriterium für die Förderung sei, dass die Siedlungsdichte den wirtschlichen Betrieb ermöglichen muss. „Das heißt, es braucht genügend Anschlusswillige als Abnehmer der Fernwärme", so Meier, „nur so können die Leitungsverluste gering gehalten werden".

Die Förderung für einen Wärmepotentialplan für das gesamte Stadtgebiet wurde bereits anhand einiger Kriterien beantragt. „Dabei geht es unter anderem um eine Bestandsanalyse sowie eine Energie- und Treibhausgasbilanz, die Beheizungsstruktur der Wohn- und Nichtwohngebäude sowie die Wärme- und Kälteinfrastruktur", erklärt Meier. 
 
Ziel sei es nun, so viele Fragebögen wie möglich aus der Bevölkerung zurück zu erhalten, diese auszuwerten und im Anschluss daran den Förderantrag mit fundierten Daten zu stellen, so Meier. Mit dem Förderbescheid für die Machbarkeitsstudie könne dann ein Fachinstitut mit der Planung beauftragt und final der Bau geplant werden. 
 
Bürgermeister Sebastian Dippold, Energie-Referent Karl Meier, Siedlerbundvorsitzender Artur Weber und der Sprecher der Interessenten für Fernwärme von der Wohnsiedlung Gramau Gerhard Alwang konnten sich mit den Fernwärmespezialisten des Straubinger Forschungsinstituts C.A.R.M.E.N (Centrales Agrar-Rohstoff Marketing und Energie- Netzwerk e. V.) Christian Letalik und Matthias Wanderwitz bereits ein Bild vor Ort machen. 
 
Neustadt/WN bietet ein hohes Potential für den Auf- und Ausbau von Fernwärmeanlagen. „Ziel ist es, die nachwachsenden Rohstoffe optimal in Fernwärmeanlagen zu nutzen, um damit unabhängig von Kohle, Öl und Gas zu sein", betont Bürgermeister Sebastian Dippold.Grüne Fernwärme trage auch zur Erreichung der Treibhausgasneutralität in Deutschland bis 2045 bei.
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