17.07.2026
Riesenbärenklau: Aufmerksamkeit statt Sorge
Immer wieder werden in der Region Bestände des Wiesenbärenklaus und des Riesenbärenklaus entdeckt. Beide Pflanzen sehen sich sehr ähnlich und sind für Laien kaum voneinander zu unterscheiden. Während der Wiesenbärenklau in der Regel unproblematisch ist, kann der Riesenbärenklau bei Hautkontakt mit seinem Pflanzensaft in Verbindung mit Sonnenlicht starke Hautreizungen bis hin zu verbrennungsähnlichen Verletzungen verursachen.
Grundsätzlich gilt daher: Beide Pflanzen sollten nicht berührt werden. Wer ausreichend Abstand hält und die Pflanzen in Ruhe lässt, muss keine Gefahr befürchten.
Die beteiligten Stellen stehen im engen Austausch und haben die Situation jederzeit im Blick. Wo erforderlich, werden geeignete Maßnahmen ergriffen.
Für die Bevölkerung sowie für Haustiere besteht nach aktuellem Stand keine Gefahr, solange die Pflanzen nicht berührt werden. Spaziergänger werden dennoch gebeten, auf den Wegen zu bleiben, Kinder entsprechend zu sensibilisieren.
Mit einem umsichtigen Umgang lässt sich das Risiko einfach vermeiden. Die beteiligten Behörden appellieren daher an die Bevölkerung, die Pflanzen nicht anzufassen.
Die Untere Naturschutzbehörde begrüßt es sehr, dass sich die Stadt Neustadt des Themas angenommen hat, da die Untere Naturschutzbehörde dazu immer wieder Anfragen und Mitteilungen aus der Bevölkerung erreicht haben. Auch wenn es natürlich wünschenswert wäre, wenn jedes einzelne Exemplar des Riesenbärenklaus unverzüglich entfernt würde, ist der Unteren Naturschutzbehörde bewusst, dass das nicht mit vertretbarem Aufwand zu leisten ist.