31.03.2026
37 Jahre Osterbrunnen: Tradition in Neustadt/WN
Der Osterbrunnen auf dem Vorplatz des Landratsamtes ist auch in diesem Jahr wieder ein farbenfroher Blickfang in der Stadt. Bereits zum 37. Mal wurde er mit viel Liebe zum Detail von engagierten Ehrenamtlichen gestaltet.
Mit seiner aufwendig geschmückten Gestaltung bringt der Neustädter Osterbrunnen auch in diesem Jahr österliche Stimmung in die Stadt und erfreut Bürger ebenso wie Besucher. Die Tradition reicht dabei viele Jahre zurück und ist in der Osterzeit fest im Stadtbild verankert.
Von Beginn an übernahm die damalige Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes, Gabi Fröhlich, gemeinsam mit Helferinnen die Gestaltung des Brunnens. Seit 1990 liegt die Vorbereitung in ihrer Verantwortung. Jahr für Jahr entstehen dabei neue, kunstvoll bemalte und lackierte Eier, die den Brunnen immer wieder in einem anderen Erscheinungsbild erstrahlen lassen. Die aufwendige Planung und ein Großteil der Vorarbeit erfolgen dabei in sorgfältiger Handarbeit im Haus der Familie Fröhlich. Gemeinsam mit Meta Fichtner wird der Brunnen schließlich vor Ort fertiggestellt. Je nach Bedarf unterstützen weitere Helferinnen des Frauenbundes.
Insgesamt rund 1.600 handbemalte Eier ziehen die Blicke der Vorübergehenden auf sich und zeugen von Kreativität, Geduld und großem Engagement.
Unterstützt wurde das ehrenamtliche Team auch heuer wieder durch den städtischen Bauhof. Dieser übernahm den Transport sowie die Montage des mit grünen Girlanden umwickelte Metallgestells. Die langjährige und reibungslose Zusammenarbeit zeigt eindrucksvoll, wie gut Ehrenamt und städtische Unterstützung ineinandergreifen können.
Auch die zweite Bürgermeisterin Tanja Kippes zeigt sich beeindruckt vom Engagement: „Der Osterbrunnen ist jedes Jahr ein ganz besonderes Schmuckstück in unserer Stadt. Es ist bemerkenswert, mit wie viel Herzblut Gabi Fröhlich und ihr Team diesen traditionellen Brauch lebendig halten. Dafür gilt ihnen unser großer Dank.“
Der Neustädter Osterbrunnen steht damit nicht nur symbolisch für den Frühling, sondern auch für gelebte Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement – Werte, die die Stadt nachhaltig prägen.